Neue Firmware für EOS R5 und EOS R6 ab 2.12

Canon kündigt für den 2.12. eine neue Firmware für die EOS R5 und Eos R6 an, die im Wesentlichen die AF-Verbesserungen aus der EOS R3 enthält. Die Kameras erkennen dann auch Fahrzeuge automatisch und die Erkennung von Personen und Gesichtern wird verbessert, z.B. auch dann, wenn Masken getragen werden.
Das sind gute Nachrichten, weil Canon die Kameras auf dem aktuellen Stand hält und das wahrscheinlich nicht die letzte Funktionserweiterung während der Verkaufszeit der Kameras bleiben wird.

Canon Winter Cashback

Bis zum 16.Januar 2022 gibt es bei Canon wieder Winter Cashback. Wer ohnehin Anschaffungen plant, sollte das mitnehmen, bei der EOS R5 sind das z.B. 500€, die es von Canon wieder zurück gibt. Ein paar der wichtigen EF-Zooms sind ebenfalls bis zu 250€ günstiger, RF-Objektive sind ohnehin so schwer lieferbar, dass Canon keine Promotion dafür veranstalten muss.
EOS+X ist (vorerst) leider ausgelaufen am 15.8, wenn Sie eine Kamera kaufen, kommen Sie damit günstiger an ein Objektiv.

https://www.canon.de/promotions/

Sony A7 IV wird heute offiziell vorgestellt

Heute um 16.00 stellt Sony seine wahrscheinlich wichtigste Kamera vor, den Nachfolger der A7 III. Live auf youtube können Sie hier zuschauen:
https://www.youtube.com/watch?v=A1OXVkKyKBw

Natürlich ist schon schon sehr viel bekannt, das „leaking“ gehört zu den meisten Markteinführungen dazu.
33 MP, Dynamikumfang von 15 Blendenstufen, Gehäuse sehr ähnlich der A7S III, das heißt der Bildschirm kann so geklappt werden, dass er von der Vorderseite sichtbar ist, 4K 60 (aber vielleicht nicht von der vollen Sensorgröße), 5,5 Stops IBIS.

Auch angenehm ist, dass der Sucher besser wird, den fand ich persönlich schwach in der A7 III. Ebenso soll die Touchscreen-Unterstützung umfassender ausfallen, was nicht schwer ist, wenn man bedenkt, wie wenig Sony den bisher ausgenutzt hat.

Die Kamera trifft einen Bereich, der für viele Fotografen interessant ist, ich vermute, dass von Canon da bald (Anfang 2022?) auch etwas kommt, die EOS R ist inzwischen drei Jahre alt und zwischen der R6 mit 20MP und der R5 mit 45MP ist genug Platz für einen dritten Sensor und eine Brot und Butter-Kamera, die alles wichtige kann und bezahlbar bleibt.

Update: Die Daten sind nun alle da:

https://www.sony.de/electronics/wechselobjektivkameras/ilce-7m4/specifications

2799 EUR UVP

Canon stellt Doppelfisheye für RF-Mount vor

Canon hat das RF 5.2mm F2.8L DUAL FISHEYE-OBJEKTIV auf den Markt gebracht. Es zeichnet zwei Kreise mit etwas über 180° auf den Sensor, die sich für VR-Video in hoher Qualität verwenden lassen. Die entsprechende Software bietet Canon ebenfalls an. Da aus den Kreisen im Headset jeweils nur ein rechtwinkliger Ausschnitt gezeigt wird, benötigt die Technik große Auflösungsreserven, deswegen ist hauptsächlich an die Verwendung der EOS R5 gedacht, die 8K-Video aufzeichnen kann.

Das Objektiv ist extrem spezialisiert für die VR-Produktion und es ist auch ein bisschen typisch für Canon, dass sie Produkte entwickeln, die sehr genau auf ihren Einsatz zugeschnitten sind und die damit auch Nischen bedienen, wie z.B. Astrofotografiekameras. In der Vergangenheit hat Canon noch viel kleinere Nischen bedient, das EF PE 300mm f/1.8-Objektiv wurde z.B. nur viermal gebaut mit dem Einsatzzweck, den Zieleinlauf von Rennpferden aufzuzeichnen.

Es ist interessant, dass so ein Spezialobjektiv vor naheliegenderen Lücken im RF-System kommt. Es gibt z.B. noch kein lichtstarkes Weitwinkel, noch kein Shift-Objektiv und noch kein 135mm-Objektiv für RF. Die Not ist durch die gute Adaptierbarkeit von EF-Objektiven auch nicht so groß, aber wenn ich hätte raten sollen, was als nächstes kommt, hätte ich nicht „ein Doppel-Fisheye“ gesagt.

Das Objektiv gibt es ab Dezember für 2199€ UVP.

mehr unter: https://www.canon.de/lenses/rf-5-2mm-f2-8l-dual-fisheye-lens/

Neues von Canon

Auch wenn die offizielle Vorstellung wohl erst am 14.9. stattfinden wird, sind schon sehr konkrete Daten, Preise und Bilder öffentlich geworden. Die EOS R3 wird offiziell, der Preis wird bei 5999€ liegen. Sie wird die erste richtige Profikamera im R-System, in der Solidität absolut vergleichbar mit der EOS 1D Mark III, technisch diese übertreffend. Das heißt nicht, dass die EOS R5 oder R6 nicht für Profis gebaut werden, aber es gibt eine eigene Klasse von Kameras, die für höchste Leistung und Belastbarkeit ausgelegt ist, bei Nikon ist das die D6. Die meisten meiner Leser werden diese Kamera nicht brauchen und nicht kaufen, bei mir ist das genauso, obwohl ich sehr schätze, was Canon da entworfen hat. Ich benötige in meiner fotografischen Praxis nicht so viel Belastbarkeit und schätze höhere Auflösungen sehr. Trotzdem freue ich mich, wenn ein blitztauglicher elektronischer Verschluss irgendwann in den Klassen darunter ankommen wird.
Aber Canon bring auch etwas für „Normalbürger“, ein bezahlbares Telezoom, das Canon RF 100-400 f/5.6-8 IS USM (699$), das auch Extender-tauglich sein wird und das RF16mm f2,8 STM, das die gleiche Bauform wir das RF50mm f1,8 STM hat und 299$ kosten wird. So günstig gab es Ultraweitwinkel bei Canon im Vollformat bislang noch nie, ich bin gespannt auf die Leistung des Objektivs.
Es kommt auch neues Zubehör, die EOES R3 wird einen neuen Zubehörschuh haben, der zum Beispiel Digitalmikros direkt unterstützt. Der Zubehörschuh wird wahrscheinlich auch für die EOS R5 als kostenpflichtiges Update angeboten werden. Ich hoffe sehr, dass Canon den Schuh besser macht als Sony, mit dem Schuh hatte ich schon Ärger, zudem sind die Blitzfüße für Sony oft in Plastik ausgeführt und brechen leicht ab.

EOS R5: Manche CFexpress-Karten benötigen Update nach Firmware 1.4.0

Canon hat mit dem Firmware-Update auch die Ansprache von CFexpress-Karten geändert. Mit meinen Sandisk-Karten habe ich keine Probleme feststellen können, aber Delkin, Exascend und Angelbird haben entsprechende Mitteilungen mit Lösungsvorschlägen veröffentlicht. Falls Sie Probleme haben sollten, schauen Sie bei Hersteller, manchmal müssen Sie die Karte zum Update einsenden.

Canon EOS R6 Firmware 1.4.0

Für die EOS R6 hat Canon die Firmware 1.4.0 herausgebracht. Die ist vor allem für Filmer interessant, weil sie CLog 3 mitbringt und die Filmaufzeichnung auf beide Speicherkarten gleichzeitig ermöglicht. Sie verbessert aber auch die IS-Leistung am Beginn der Aufnahme, so dass sie für jeden Anwender sinnvoll ist.

https://www.canon.de/support/consumer_products/products/cameras/digital_slr/eos-r6.html?type=firmware

Canon RF 14-35mm f4L angekündigt

Canon hat heute das RF14-35mm F4 L IS USM offiziell vorgestellt. Im Vergleich zum EF16-35mm f4L IS USM hat es am kurzen Ende 2 mm weniger Brennweite, ist kleiner und leichter, hat deutlich weniger focus breathing (für Filmer wichtig) und hat eine kürzere Naheinstellgrenze. Eine MTF-Kurve habe ich noch nicht gesehen, zur Schärfe im Vergleich kann ich noch nichts sagen. UPDATE: Ein freundlicher Leser sandte mir einen Link zu einem MTF-Vergleich:
https://www.canonnews.com/canon-rf-14-35mm-f4l-is-usm-mtf-and-comparisons

Das sieht ganz gut aus, am kurzen Ende ist es noch einen Tick besser als das EF 16-35 mm f4L, aber es ist auch nicht aus einer anderen Welt, Sie können also gut mit EF-Objektiven weiterarbeiten, die oft auch schon sehr gut. Das Nikon Nikkor Z 14-30mm f/4,0 S geht zwar nur bis 30mm, ist aber optisch auch gut und kostet im Moment 999€. Preislich hat das Canon noch Luft nach unten, meiner Meinung nach.

Trotz 14mm Brennweite ist es immer noch schraubfiltertauglich (77mm). Es hat nur einen einzigen Nachteil, wie es bislang scheint: Als günstige Alternative zum 2,8er Zoom taugt es mit einem UVP von 1819 € nicht. Es bleibt zu hoffen, das Fremdhersteller bald die Lücke schließen werden und günstige Weitwinkelzooms für RF herausbringen. Canon selbst hat auch noch einige Nicht-L-Objektive in Vorbereitung, die spätestens dann wichtig werden, wenn der Nachfolger der EOS RP kommt.

Das Canon s RF14-35mm F4 L IS USM Bild: Canon

Wenn ich neu anfangen würde, meine Ausrüstung zusammenzustellen und dadurch ein kürzeres Weitwinkel (im Verhältnis zum 16-35mm) einsparen können, würde ich durchaus über das Objektiv nachdenken. Gerade in Verbindung mit EOS+X oder Cashback. So bin ich aber mit meinem EF16-35mm f4L, das ich nach wie vor sehr schätze, sehr gut bedient.

Das Objektiv wird voraussichtlich im September erhältlich sein. Mehr unter:

https://www.canon.de/press-centre/press-releases/2021/06/canon-reveals-its-widest-rf-lens-to-date/

EOS 5D Mark IV: kleines Firmwareupdate

Für die EOS 5D Mark IV hat Canon ein Update veröffentlicht, dass nur einen Punkt verändert:
„1. Verbessert die Anschlusskompatibilität der Kamera mit einem PC bei der Verwendung eines USB 3.0-Kabels oder höher.“
Das kann gerade für tetherered shooting allerdings einen Unterschied machen.
Download hier:

https://www.canon.de/support/consumer_products/products/cameras/digital_slr/eos-5d-mark-iv.html?type=firmware

UPDATE: Canon hat die Firmware erst einmal wieder kassiert und wird in Kürze eine korrigierte Version veröffentlichen (Stand 7.6.21)

UPDATE2: Die neue Version ist jetzt erhältlich (Stand 16.6.21)

EOS R5: kleiner Bugfix Firmware 1.31

Canon hat eine neue Firmware für die EOS R5 veröffentlicht. Die einzige Änderung ist eine Anpassung der Sucher- und Bildschirmhelligkeit bei der Verwendung von C-Log3. Wer kein Video nutzt oder C-Log3 nicht verwendet, kann das also ignorieren, beim nächsten Update ist das eh mit drin.

https://www.canon.de/support/consumer_products/products/cameras/digital_slr/eos-r5.html?type=firmware

EOS R3, RF100L Makro etc.

In Kürze kommt eine größere Vorstellung von Canon, im Netz geistern schon seit Tagen die Abbildungen dazu herum. Interessant wird die Canon R3, die EOS 3 war früher die Kamera unter dem Topmodell, auch ein Technologieträger, bei dem man mehr ausprobieren konnte ohne die Profis zu verschrecken, für die es ja noch die EOS 1 gab. Verständlicherweise hat Canon das erstmal nicht fortgesetzt, denn EOS 3D hätte blöd geklungen (bei DualPixel Raw eventuell noch vertretbar 😉 ). Die EOS 3 war übrigens meine erste Canon, die ich später mit der EOS 1V ergänzt habe.

UPDATE: Heute sind die offiziellen Daten veröffentlich worden, Auflösung und Preis sind noch unbekannt, wenn ich raten müsste, 45-50MP und gut 6500€ (Update: Da die Kamera kein 8K Video unterstützen wird, wird die Auflösung wohl geringer sein, wahrscheinlich ca. 30MP Update 2: es werden genau 24MP sein, die Kamera zielt also genau auf den 1DX Mark III-Bereich, was für die EOS R1 eine höhere Auflösung übrig lässt). Interessanterweise wird die R3 genau wie die EOS 3 einen mit dem Auge steuerbaren AF besitzen. Damals mochte ich den nicht und habe ihn ausgestellt, aber inzwischen sind 23 Jahre vergangen.
Canon schreibt:

• Neuer, von Canon entwickelter Stacked BSI CMOS-Sensor
• Bis zu 30 B/s bei AF/AE-Nachführung
• Eye Control Funktion
• Erkennung von Augen, Kopf und Körper am Motiv
• Dual Pixel CMOS AF
• Staub- und Spritzwasserschutz wie bei der Canon EOS-1 Serie

Stacked BSI bedeutet schnell und mit recht guter Dynamik. Wenig Rolling Shutter, schneller Sucher und AF, gute Video-Eignung. Ich bin gespannt, ob Canon es hinbekommt, dass mit dem elektronischen Verschluss auch geblitzt werden kann (wie bei der Sony A1). Gespannt als Marktbeobachter, kaufen werde ich die Kamera wohl nicht, weil die EOS R5 meine Anforderungen sehr gut abdeckt. Selbst meine EOS R ist gut genug für die allermeisten Jobs. Aber so eine Kamera ist auch eine Bestätigung, dass man das richtige System gewählt hat. So ein Ding herauszubringen und es nur „EOS R3“ zu nennen, ist ein boss move, die EOS 1R wird wohl die Grenzen des Machbaren noch weiter verschieben, vielleicht kommt ja endlich ein praxistauglicher Global Shutter.

https://www.canon.de/cameras/eos-r3/
Hier vermute ich eher, das Canon eine olympiataugliche Profikamera bringt, die es locker mit der Nikon Z9 oder Sony A1 aufnimmt und gleichzeitig unmissverständlich klar macht, dass da noch etwas kommt, was die noch toppt. Passend dazu kommen das RF400 mm f2,8L und das RF600mm f4L (zu praktisch den gleichen Preisen wie bei den Vorgängern).

Die EOS R3 Bild: Canon

Das neue 100er Makro wird ebenfalls spannend, erstens geht es bis 1:1,4, kann also noch etwas weiter vergrößern als die 1:1-Makros. Und zweitens bringt es einen Ring „SA-Control“ mit, mit dem sich die Sphärische Aberration anpassen lässt. Leser meines Objektivbuchs oder Nikon-Kenner (Nikon Nikkor AF DC 105mm/2,0 D) wissen schon Bescheid, damit lässt sich das Bokeh für den Nah- oder Fernbereich verbessern. Das Objektiv wird etwas teurer als das EF100L mit1.549,00€, es kommt Ende Juli 2021. Ich bin gespannt auf die AF-Geschwindigkeit.

https://www.canon.de/lenses/canon-rf-100mm-f2-8l-macro-is-usm/


Dem Vernehmen nach plant Canon für die zweite Jahreshälfte noch deutlich mehr Vorstellungen. Parallel wird die Produktion der EF-Objektive stark ausgedünnt, der Generationenwechsel nimmt bei Canon gerade richtig Fahrt auf.

Generationswechsel bei Canon-Objektiven

In den letzten beiden Wochen wurde bekannt, dass bestimmte EF-Objektive auslaufen und manche RF-Objektive kurz vor der Vorstellung sind.

Neu werden kommen:
Canon RF 100mm f/2.8L IS USM Macro
Canon RF 400mm f/2.8L IS USM
Canon RF 600mm f/4L IS USM

Auslaufen werden u.a.:

Canon EF 200mm f/2L IS USM
Canon EF 70-200mm f/4L IS II USM
Canon EF 85mm f/1.2L USM II
Canon EF 85mm f/1.8 USM
Canon EF 40mm f/2.8 STM

Vieles wird man noch irgendwo neu bekommen und ansonsten ist der Gebrauchtmarkt bei der großen Zahl der gebauten Objektive in den meisten Fällen entspannt (vom 200mm f2 einmal abgesehen). Canon sendet damit klare Signale, dass EF auslaufen wird, professionelle Canon-DSLRs werden nicht mehr neu erscheinen. Bei RF ist in diesem Jahr noch mit einigem zu rechnen, aber die großen Lücken L-Makro und Superteles sind schon mal geschlossen. Lichtstarke Weitwinkel, Ultraweitwinkel und ein paar günstigere Optionen fehlen noch sehr offensichtlich, aber Canon hat sehr viel in der Pipeline und veröffentlicht enorm viele RF-Patente. Nicht jedes Patent wird ein Objektiv, aber ich rechne mit deutlich mehr Neuvorstellungen in den nächsten 12 Monaten als sonst üblich.

Firmware 1.3 der EOS R6 fehlerhaft (gefixt)

Canon hat die Firmware 1.3 für die EOS R6 zurückgezogen. Falls Sie sie schon installiert haben, sollten Sie vermeiden, Video bei 120fps mit EF-S-Objektiven oder eingestelltem Crop-Mode aufzunehmen. Die Kamera hängt sich dabei auf, ist aber wohl durch Entnahme der Batterie wieder zurücksetzbar.

Update: So schnell habe ich das noch nie erlebt, die neue Firmware 1.3.1 ist schon verfügbar:

https://www.canon.de/support/consumer_products/products/cameras/digital_slr/eos-r6.html?type=firmware

Neue Firmwares für Canon EOS R5/R6 und RF100-500

Canon hat heute neue Firmwares für die R5, die R6 und die EOS 1DX Mark III veröffentlicht. Das ist diesmal ein größerer Schritt, der für Video FullHD ist 120 fps, C-Log3 und ein kleineres Raw-Video-Format mitbringt.
Bei der R5 lassen sich nun die personalisierten Einstellungen abspeichern und auf eine zweite Kamera übertragen oder nach einem Reset/einer Reparatur wieder auf die selbe Kamera, das ist ein echtes Profifeature, das viele schon vermisst haben. Der Bildschirm lässt sich nun so konfigurieren, dass er nur bei der Wiedergabe aktiv wird.
Bei der R5 und R6 ist nun ein jederzeitiger manueller Eingriff in die Fokussierung möglich, die R6 bekommt C-Log3 allerdings erst mit einem zukünftigen Update.

Die Firmwares für das RF100-500mm und das RF70-200mm f2,8 ermöglichen den manuellen Fokuseingriff und verbessert den IS beim Mitziehen, so dass er auch bei geringeren Mitziehgeschwindigkeiten auf die Bewegung reagiert.

Mehr Informationen: https://www.canon.de/press-centre/press-releases/2021/03/canon-releases-firmware-update-for-selected-professional-cameras-to-streamline-workflows/

EOS R5:

https://www.canon.de/support/consumer_products/products/cameras/digital_slr/eos-r5.html?type=firmware

EOS R6 (UPDATE: vorerst zurückgezogen wegen eines Fehlers, UPDATE II: schon gefixt, Version 1.3.1)

https://www.canon.de/support/consumer_products/products/cameras/digital_slr/eos-r6.html?type=firmware

Canon RF100-500mm F4.5-7.1 L IS USM

https://www.canon.de/support/consumer_products/products/cameras/rf-lenses/rf-100-500mm-f4-5-7.1-l-is-usm.html?type=firmware

Canon RF 70-200mm F2.8L IS USM

https://www.canon.de/support/consumer_products/products/cameras/rf-lenses/rf70-200mm_f28_l_is_usm.html?type=firmware

Bei mir erscheint im Moment teilweise noch die alte Firmware, erst nach einem Reload die neue, das sollte sich aber in den nächsten Stunden geben.

Nikon kündigt die Z9 an

Nikon hat die Entwicklung der Nikon Z9 angekündigt, eines Profi-Topmodells, das die Nikon D6 beerben könnte. Entwicklungsankündigung ist ein seltsames Wort, das meist dann verwendet wird, wenn die Entwicklung schon fertig ist, aber man die endgültigen Daten erst später veröffentlicht und die Kamera selbst noch ein wenig später bringt. Die Kamera kommt 2021, wahrscheinlich nicht erst gegen Ende des Jahres. Stacked Sensor und 8K legen Ähnlichkeiten zum Sensor der Sony A1 nahe, 8K bedeutet, dass die Kamera mindestens 45MP hat.

https://www.nikon.de/de_DE/news-press/press.tag/news/bv-pr-wwa2103-nikon-announces-development-of-z-9.dcr

Traditionell zeigt die Vorstellung einer Profi-Nikon auch die baldige Vorstellung einer entsprechenden Canon an, Canon hat schon angekündigt, dass sie in der zweiten Jahreshälfte so viele Objektive wie nie zuvor auf den Markt bringen werden.
Fuji GFX100S, Sony A1, Nikon Z9 und Canon R1, allein dadurch wird 2021 schon ein Jahr, in dem auf dem Fotomarkt mehr passiert als durchschnittlich und es wird auch eine Menge bei den günstigeren Kameras kommen. Die Sony A7 III und die EOS R und RP warten z.B. auf Nachfolger. Wer noch auf neue DSLRs wartet, wird meiner Meinung nach enttäuscht werden, außer vielleicht im Einsteigerbereich und bei Pentax, auch bei den Objektiven wird fast alles für die neuen Systeme entwickelt werden, weil diese über die zukünftige Markpositionierung entscheiden werden.

Die Nikon Z9, die endgültige Kamera kann noch leicht abweichen. Bild: Nikon


Die Nikon mag nach der Sony A1 die zweite Profi-Spiegellose sein, aber sie ist die erste, bei der das Gehäuse auch die Anmutung einer Profikamera vermittelt. Ich sage damit nicht, dass die Kameras in den Kategorien darunter nicht von Profis verwendet werden, aber es gibt ein eigenes Segment im Fotomarkt, das extra ausgelegt wird für härteste Reportage-Einsätze oder anspruchsvolle (und wetterunabhängige) Sportfotografie.

Bislang hat man bei diesen Kameras auf hohe Auflösung zugunsten von Geschwindigkeit und Bildqualität bei schwachem Licht verzichtet, aber inzwischen ist das auch mit Bildauflösungen von um die 50MP kein Problem mehr, weil sich die Sensoren schneller auslesen lassen und die Prozessoren auch mit einer Milliarde Pixel pro Sekunde noch umgehen können. Das schnellere Auslesen des Sensors ermöglicht sowohl einen besseren Sucher als auch, den AF schneller mit aktuellen Bildinformationen zu versorgen, so dass die Geschwindigkeit und Genauigkeit so weit steigen, dass eine DSLR heute keine Chance mehr dagegen hätte. Ich habe vor Jahren mal in der Großen Fotoschule geschrieben, dass die Spiegellosen Kameras es erst dann geschafft haben werden, wenn wir sie mehrheitlich neben dem Spielfeldrand oder bei Olympia sehen. Mit der Z9 und vergleichbaren Kameras kommt diese Zeit nun.

EOS R5 und EOS R6 Erfahrungen

Mit der EOS R5 arbeite ich nun seit Ende Juli, die R6 kam etwas später dazu und ist inzwischen (leider) wieder beim Verlag. Auch wenn die Specs sich sehr unterscheiden, sind die Kameras sich sehr ähnlich, wahrscheinlich hat Canon noch nie ein Kamerapaar herausgebracht, das so harmonisch zusammenpasst. Layout, Bedienung und der große Teil der Funktionen sind fast gleich. Auch wenn die R5 noch eine Menge kleiner Features hat, die den Profi erfreuen (Topdisplay, bessere Abdichtung, X-Kontakt, hochauflösenderer Sucher) sollte Ihre Frage sein, ob Sie mit 20 Megapixeln und 4K in 60fps hinkommen. Denn dann gibt es keinen Grund gegen die EOS R6. Die Bildqualität ist hervorragend, der AF gleich dem der R5 und die Kamera fasst sich gut an. Ich weiß nicht, ob ich außerhalb von Mittelformatkameras schon so schöne Pixel gesehen habe wie die von der R6.

EOS R6 Buch: https://www.rheinwerk-verlag.de/canon-eos-r6-das-handbuch-zur-kamera/?GPP=westphalen

EOS R5 Buch: https://www.rheinwerk-verlag.de/canon-eos-r5-das-handbuch-zur-kamera/?GPP=westphalen

Ich habe trotzdem die R5 gekauft, weil die Auflösung für mich wichtig ist. Gerade bei der Vogelfotografie entscheiden die Auflösungsreserven manchmal darüber, ob ein Bild einer etwas entfernteren Szene noch nutzbar ist. Zu analogen Zeiten habe ich viele meiner Arbeiten mit der SINAR gemacht, einige mit der Hasselblad und Kleinbild wurde immer unwichtiger. Mir war die Auflösung der Details auch damals schon wichtig.

Wenn ich mehr People und Events und weniger Architektur und Landschaft bzw. Naturfotografie machen würde, hätte ich vielleicht zur EOS R6 gegriffen. Allerdings ist die R5 Ihren Mehrpreis wert, eine Menge kleiner Details addieren sich zu einem tatsächlichen Mehrwert, der den höheren Preis verschmerzbar werden lässt. für den Profi noch einmal mehr.

Canon hat sich mit den beiden Kameras an die Spitze des Marktes gesetzt, das sehe nicht nur ich so, auch dpreview hat seine Kaufempfehlungen dementsprechend angepasst. In dem, was Canon-Fotografen zur Sony greifen ließ, hat Canon mindestens gleichgezogen, oft sogar überholt. Ich habe seit dem Erscheinen der A7 RII im Sommer 2015 mit Sony als Zweitsystem fotografiert, später die A7 R III gekauft und kenne auch die A7R IV sehr gut. Das ist jetzt für mich unwichtig geworden, weil ich einen vergleichbaren Dynamikumfang habe, der IBIS noch besser ist, die Bedienung ohnehin und ich bei den Objektiven nichts habe, was Canon nicht genauso gut oder besser kann. Damit will ich keineswegs sagen, dass man nicht auch sehr gut mit Sony (oder Nikon, Panasonic, Leica) arbeiten kann, aber für Canon-Fotografen erübrigt sich eine solche Ergänzung nun meistens und für die Konkurrenz ist die Ausgangssituation nicht einfacher geworden.

Als ich das erste Mal den Tieraugen-AF mit den 20 Bildern pro Sekunde des elektronischen Verschlusses ausprobiert habe, entfuhr mir ein spontaner Ausruf der Begeisterung. Das war wirklich völlig anders als alles was ich vorher ausprobiert habe. Der elektronische Verschluss ist auch erstaunlich gut zu verwenden, mit nur 16ms Auslesezeit bleiben die Rolling Shutter-Effekte meist überschaubar. Die Bildqualität ist nicht ganz so gut wie beim mechanischen Verschluss oder beim EFCS (elektronischer erster Verschlussvorhang), aber in den meisten Situationen immer noch so gut, dass Sie das gar nicht bemerken.

Meine EOS R fühlt sich nun alt an, weil das schnelle Feedback der neuen Kameras fehlt. Aber auch, wenn ich im Sucher nicht so gut wie bei der R5 erkennen kann, worauf sie gerade scharf stellt, macht sie, was sie soll und die Ergebnisse sind gut. Ich habe sie auch bei Jobs als Zweitkamera dabei und bin weiterhin sehr zufrieden mit ihr. Aber die R5 oder die R6 versaut einen schon, dieses unglaublich direkte Feedback und die Schnelligkeit lassen einen die R oder RP danach etwas anders wahrnehmen. Wenn Sie eine R haben, müssen Sie jetzt keine neue Kamera kaufen, aber sie können entspannt RF-Objektive erwerben, weil Sie wissen, dass das R-System Zukunft hat und mehr als konkurrenzfähig ist. Ich selbst hatte anfangs nur das RF35 f1,8 Macro IS USM und habe erst, als ich die Bücher zur R6 und R5 schreiben wollte, noch weiter in das System investiert.

Die R5 verfolgte diese Nilgans durch die Büsche am Ufer hindurch. 500mm f7,1 1/1500s ISO 800 Bildausschnitt 18%

Ich habe das RF100-500mm f4,5-7,1L IS USM gekauft, später auch den RF1,4X Extender dazu. Das Objektiv ist hervorragend und sehr vielseitig, durch seine Naheinstellgrenze von unter einem Meter kommen Sie damit auf einen Abbildungsmaßstab von 1:3, da können Sie das Macro oft zuhause lassen, besonders bei 45MP. Der AF ist schnell und genau, die Schärfe hervorragend und das Bokeh angenehm. Das einzige, was mich manchmal irritiert ist die Bildstabilisierung im Bereich zwischen ungefähr 1/100s und 1/250s. Während ich bei 500mm und 1/8s bei unbewegten Motiven oft Pixelschärfe erreiche, ist meine Trefferrate im Bereich der mittleren Zeiten geringer als erwartet. Kein echtes Problem, aber der einzige Nachteil, der mir überhaupt einfällt. Außer vielleicht, dass mit den Extendern nicht mehr der volle Brennweitenbereich verwendbar ist. Sie müssen das Objektiv auf min. 300mm stellen, um die Extender überhaupt ansetzen zu können, mit dem 1,4x ergibt sich also ein 420-700mm-Objektiv statt eines 140-700mm-Objektivs. Die Kombination passt zusammengesetzt auch nicht mehr so gut in die Fototasche. Die RF70-200mm-Objektive sind sehr kompakt und scharf, aber lassen sich nicht mehr mit Canon-Extendern verwenden. Vielleicht kommt da etwas von Fremdherstellern.

Als nächstes habe ich das RF50mm f1,2L USM erworben. Ich war mit meinem EF50mm f1,2L USM unterwegs gewesen und fand das Color-Fringing bei manchen Motiven so übel, dass ich ernsthaft ins Grübeln kam. Mit dem EF 50er hatte mich seit jeher eine Hassliebe verbunden, ich habe lange gezögert und auch das Sigma Art noch einmal getestet. Aber das RF50mm f1,2L USM ist leider großartig und bei meiner Vorliebe für 50mm-Objektive und hohe Lichtstärke konnte ich dann nicht mehr anders. Ich bereue es nicht, werde es viel verwenden, aber das ist kein Objektiv, das jeder braucht.

Etwas anders ist dies beim RF85mm f2 Macro IS STM, dieses Objektiv wird sich enorm gut verkaufen. Gute Schärfe, schönes Bokeh, Nahbereich bis 1:2, einigermaßen leicht und kompakt und eingebauter IS machen es für fast jeden Fotografen nützlich. Vor allem, bei dem Preis, der sich angenehm von den L-Objektiven unterscheidet.

Das 85mm f2 Macro IS STM eignet sich dank seiner für ein Makro großen Anfangsblende von f2 gut für Bokeh-Spielereien. 85mm f2 1/2000s ISO 200

Wer aber gute EF-Objektive besitzt, muss erstmal keine RF-Objektive kaufen. Die Adaptierung hat Canon sehr gut gelöst, die EF-Objektive arbeiten besser als an jeder DSLR. Ich habe die EOS R am ersten Tag gekauft, hatte nur einmal einen Hänger mit dem EF70-200 f2,8L IS II USM und dem 2x-Extender bei Kälte und schwachen Batterien. Mit dem RF100-500mm f4,5-7,1L IS USM und dem 1,4X Extender hatte ich das übrigens schon zweimal, nicht ganz so hart, das Sucherbild blieb stehen, beim ersten Mal habe ich die Kamera ausgeschaltet, beim zweiten Mal nur den Auslöser ein paar Mal angetippt. Das war auch die einzige Fehlfunktion der R5 bei gut 30.000 Aufnahmen. Gut möglich, dass dies nach einem Firmware-Update nicht mehr vorkommt.

Ich halte die R5 für die beste Kamera, die man heute kaufen kann und die R6 ist nah dran. Meine Begeisterung ist nicht weniger geworden, einen solchen Schritt nach vorne erlebt man auch als langjähriger Profi nur sehr selten. Trotzdem bleiben eine Reihe von Punkten, die sich noch verbessern ließen, ohne dass dafür eine neue Hardware gebraucht würde:

  1. Beim elektronischen Verschluss ist die Serienbildgeschwindigkeit immer bei 20fps, langsamere Optionen wären sinnvoll. 20 Bilder pro Sekunde sind zwar oft großartig, in manchen Situationen aber schlicht überflüssig.
  2. Das HEIF-Format ist im Moment noch wenig kompatibel, da müssen Canon und die Anwendungssoftware-Hersteller noch mehr zusammenkommen.
  3. Mit dem großartigen IBIS wäre auch ein hochaufgelöstes Multishot-Bild möglich, das Fokus-Bracketing, das Canon eingebaut hat, war sicher wichtiger, aber die Option bleibt wünschenswert.
  4. Im Video kann die Kamera so warm werden, dass sie eine längere Pause benötigt, bis sie wieder arbeitsfähig ist. 4K/30 geht ohne Beschränkung, aber in den anderen Modi sind bestimmt noch weitere Verbesserungen drin. Das Firmware-Update hat bereits etwas gebracht. Aber wer die Kamera hauptsächlich als Videokamera verwenden will, für den ist das immer noch ein signifikanter Nachteil. Die Videoqualität ist sehr gut, aber die R5 ist im Videobereich nicht die Profi-Produktionsmaschine, die den ganzen Tag mit den höchsten Qualitätseinstellungen läuft.
  5. Der elektronische erste Verschluss (EFCS) beschneidet bei kurzen Belichtungszeiten das Bokeh, wie auch bei anderen spiegellosen Kameras. Eine Automatik, die den Vollmechanischen Verschluss verwendet, wenn die Zeiten sehr kurz werden, wäre schön. Aber abschaltbar, da ganz kurze Zeiten auch immer Beugungsunschärfe am Verschluss erzeugen.
  6. Bei separater Aufzeichnung auf zwei Speicherkarten ist nur cRaw statt Raw möglich. Ich arbeite eh meist mit cRaw, weil der Qualitätsunterschied kaum sichtbar ist, aber manche Fotografen werden das vielleicht als Einschränkung empfinden.

Es werden wohl noch Kameras unter der R6 vorgestellt werden und Gerüchte gehen davon aus, dass eine noch höher aufgelöste R5s und eine R1 in der Klasse der 1DX Mark III kommen. Die Roadmap der RF-Objektive für das nächste Jahr sieht auch sehr vielversprechend aus, wobei Canon Fotografen wirklich sehr gut mit ihrem EF-Objektiven weiterarbeiten können. Trotzdem kann man gerade „gefahrlos“ kaufen, weil die großen Sensationen (IBIS, Sensor, AF, Prozessor) bereits da sind. Die einzige Revolution, die ich für die nähere Zukunft erwarte, ist Global Shutter, vielleicht in der R1, vielleicht dauert das aber auch länger als ich denke. Global Shutter würde den elektronischen Verschluss verzögerungsfrei auslesbar machen, keinen Rolling-Shutter-Effekt mehr erzeugen, blitztauglich sein mit kürzesten Zeiten ohne HSS.

Brauchen Sie nun eine neue Kamera? Nein.
Müssen Sie nun das System (wieder) wechseln? Erst recht nicht.
Aber wenn Sie ohnehin „dran“ sind und eine neue Kamera ansteht, dann machen sie mit der R6 und R5 nichts falsch. Bei mir haben sie sich in der Praxis sehr bewährt, die Kameras sind tatsächlich so gut und werden dem Hype gerecht. Die allgemeine technische Entwicklung macht ähnliche Leistungen aber in naher Zukunft auch bei anderen Herstellern möglich. Für die Spiegelreflextechnik ist dieser Schritt aber nicht mehr einzuholen.

Neue Firmwares Für EOS R und RP

Firmware 1.8.0 für EOS R:

https://www.canon.de/support/consumer_products/products/cameras/digital_slr/eos-r.html?type=firmware

Canon schreibt dazu:

„Verbessert die Farbbalance, wenn das RF50mm F1.8 STM Objektiv an der EOS R Kamera angebracht ist.
2. Support wurde für die folgenden Objektive hinzugefügt:
– RF70-200mm F2.8 L IS USM
– RF100-500mm F4.5-7.1 L IS USM“

Firmware 1.6.0 für Eos RP:
https://www.canon.de/support/consumer_products/products/cameras/digital_slr/eos-rp.html?type=firmware

Beschreibung wie oben



Canon EOS R5/R6 Firmware 1.2.0 ist da

EOS R5 Firmeware:

https://www.canon.de/support/consumer_products/products/cameras/digital_slr/eos-r5.html?type=firmware

Eos R6 Firmware:

https://www.canon.de/support/consumer_products/products/cameras/digital_slr/eos-r6.html?type=firmware


Canon schreibt:
„1. Bei Verwendung der Modi für Reihenaufnahme mit schneller oder geringer Geschwindigkeit wurde in der Betriebsart mit [High Speed Display: OFF] (Schnelle Anzeige: Aus) die Sichtbarkeit des Motivs innerhalb des Rahmens bei der Aufnahme sich bewegender Objekte verbessert.*
* Während der Reihenaufnahme werden zwischen den Rahmen im Sucher und dem Livebild schwarze Rahmen eingefügt. Dadurch verbessert sich die Sichtbarkeit sich bewegender Motive im Livebild und im Sucher.
2. Fügt die Einstellung [Auto] (Automatisch) zum Menü [Viewfinder Brightness] (Sucherhelligkeit) hinzu. Je nach Umgebungslichtbedingungen wird der Sucher nun heller oder dunkler.
3. Aktiviert die Synchronisierung der 2. Vorhangaufnahme während der Funkübertragung mit drahtlosem Blitzgerät, wenn der Blitz Speedlite EL-1 an der Kamera angebracht ist.
4. Ermöglicht die Auswahl und Einrichtung von manuellem Blitz (ausgenommen Highspeed-Synchronisierung und optische Übertragung drahtloser Blitzaufnahmen) bis zu 1/8192 auf dem Kameramenü, wenn der Blitz Speedlite EL-1 an der Kamera angebracht ist.
5. Verbessert die Kompatibilität von mit der Kamera aufgenommenen HEIF-Bildern mit MIAF-Standards (Multi-Image Application Format).
6. Zusätzliche Unterstützung für AF und Freigabe während Zoomvorgängen bei einigen RF- und EF-Objektiven.“

Da sind schon ein paar wichtige Punkte dabei, Auto-Helligkeit für den Sucher, bessere Darstellung beim Tracking und mehr AF-Kompatibilität. Ich teste mal, ob HEIF jetzt besser verwendbar geworden ist, bislang konnte ich damit erst wenig anfangen.

Neue Firmware für EOS 5D Mark IV und 6D Mark II

Für die beiden Kameras hat Canon eine neue Firmware herausgebracht. Gemeinsam ist beiden eine NFC-Unterstützung für Geräte mit Android 10 und die .cr2-Erweiterung für image.canon. Das ist nicht für jeden relevant, für die EOS 5D Mark IV sollten Sie die Firmware aber in jedem Falle installieren, da auch ein Bedienungsproblem im Zusammenhang mit Blitzlicht behoben wird.

https://www.canon.de/support/consumer_products/products/cameras/digital_slr/eos-5d-mark-iv.html?type=firmware

https://www.canon.de/support/consumer_products/products/cameras/digital_slr/eos-6d-mark-ii.html?type=firmware

Sigma: Hinweise zur Verwendung mit EOS R5

Sigma hat einige Hinweise zur Kompatibilität mit der EOS R5 veröffentlicht. Gerade mit älteren Objektiven kann es Einschränkungen geben, neuere funktionieren besser, wenn Sie den Jederzeit-AF ausschalten. Es kann gut sein, dass sich das mit künftigen Firmwares noch verbessert. Ich selbst habe einige Sigma-Objektive im Einsatz und habe keine Probleme bei der Verwendung gehabt, selbst mit dem älteren 12-24mm II nicht.

Die kompletten Hinweise finden Sie hier:
https://www.sigma-foto.de/service/servicehinweise/aktuelle-serviceinfos/detail/hinweise-zur-verwendung-von-sigma-objektiven-mit-canon-ef-anschluss-an-mit-der-canon-eos-r5/

Ich gehe davon aus, dass Sie das 1:1 auf die EOS R6 übertragen können.