Canon EOS R5 erste Eindrücke

Ich habe mit der R5 nun ein paar Tausend Bilder gemacht (klingt viel, geht aber sehr schnell) und möchte von meinen Erfahrungen berichten. Erster Eindruck im Laden: solide, super Sucher, erstaunlich leise, Ergonomie top, kann aber den Handgriff vertragen, zumindest wenn man selbst etwas größer ist.

Im Job ist das Klappdisplay sehr praktisch, gerade wenn man enge Räume fotografieren muss. Der Bildstabilisator ist wirklich erstaunlich, mit dem RF 35mm f1,8 habe ich 2s aus der Hand belichtet und das Bild war scharf, Das EF 16-35 f4L schneidet bei der Stabilisierung an der R5 allerdings schlechter ab. Ich hatte keine Probleme mit IS und Stativ.

Der Sucher ist sehr gut, auch bei schwachem Licht kein Rauschen oder Schmieren, es ist wohl die gleiche Bildschirmeinheit wie bei der A7R4, das Bild an der Sony sieht aber pixeliger aus, wenn man fokussiert hat (=den Auslöser angetippt). Die Kamera ist extrem responsiv, die AF-Rückmeldung ist sehr schnell, das Verschieben des Fokuspunkts auf dem Display ist verzögerungsfrei. Wenn Sie den Sucher auf 120 fps stellen, ist er auch für schnelle Motive gut geeignet.

Die der Tier-AF der R5 macht wirklich Spaß

Erste Videotests sind extrem vielversprechend, der IS arbeitet gut, die Qualität ist toll, alles lässt sich intern aufzeichnen. Wer nur Video machen möchte, kann vielleicht noch etwas abwarten, bis das Überhitzungsthema geklärt ist. In 8K oder den schnellen 4K-Modi wird die Kamera nach gut 20 bis 35 min so warm, dass sie die Videoaufnahme erst einmal einstellt, um abzukühlen.

Um die Kamera nicht nur im fototechnisch etwas drögen Job kennenzulernen, habe ich Makros und Tieraufnahmen gemacht. Ich habe eine A7R3 und kenne die A7R4 ganz gut, aber die R5 fühlt sich noch einmal eine ganze Ecke besser an im AF. Ich vermute, dass sorgfältige Vergleichstests ergeben werden, dass die R5 den besten AF aller lieferbaren Kameras hat. Und das in Verbindung mit 20 Bildern pro Sekunde und 45 MP. Für Naturfotografen ein Traum. Gesichts- Und Augenerkennung ist nach ersten Tests auch sehr gut und schnell, die AF-Abdeckung geht praktisch über den ganzen Sensor, ca. bei f7,1 wird sie zu einem großen Rechteck, dass immer noch das meiste abdeckt und bei Blende 11 zu einem großen Quadrat in der Mitte. Ich habe nur bis f13 Anfangsblende testen können, aber der AF soll auch noch mit f22 funktionieren. Das 800mm STM macht einen recht guten Eindruck, scharf und einigermaßen schnell. Mit 800 mm unregelmäßig bewegten Zielen zu folgen ist aber sehr schwierig.

Objektive am Adapter arbeiten problemlos und genau, genauer als an jeder DSLR. Es kann sein, dass es Ausnahmen bei Fremdherstellern und alter Firmware gibt, aber Umsteiger müssen nicht befürchten, dass sie alles neu kaufen müssen.

Die Kamera verbraucht recht viel Strom, das ist in der Praxis aber kein echtes Problem. Ich habe heute 1138 Aufnahmen gemacht und dabei 2 Akkus verbraucht, allerdings war einer davon ein Canon-Akku von 2012 (Status: rot) und der andere ein normaler 2 Jahre alter Patona, der noch die normale Kapazität erreicht. Mit der Kamera mitgeliefert wird ein kompatibler aber stärkerer Akku, der noch ein bisschen länger halten sollte als meine zufälligen Fototaschenfunde.

Die Bildqualität wirkt sehr gut, auch wenn man sie Schatten stark aufhellt. Im Moment kann aber erst Canons DPP und der DNG-Konverter von Adobe mit den cr3-Daten umgehen. Der Dynamikumfang ist sehr gut, ich werde das nochmal exakt vergleichen, aber die ersten Tests sind super und besser als ich es erwartet habe.

Fokus Bracketing ist gut zu verwenden, bei 20 Bildern pro Sekunde auch aus der Hand, DPP braucht recht lange zum Zusammenrechnen, macht das aber auch ganz gut, wobei ich natürlich noch nicht alles ausgiebig testen konnte.

Der leise Verschluss erzeugt zwar etwas Rolling Shutter, wenn ich es provoziere. In der Naturfotografie habe ich ihn bislang nicht als Einschränkung empfunden. Mit 900 Millionen Pixeln pro Sekunde erzeugt man aber enorme Datenmengen, ich werde mir angewöhnen müssen, die Bildwiederholrate an den Einsatzzweck öfter anzupassen. Die Ergebnisse sind aber atemberaubend, gerade bei der Vogelfotografie.

600mm, Bildausschnitt

Ich werde diesen Bericht ergänzen, wenn ich mehr Erfahrungen mit der Kamera gesammelt habe. Es ist jetzt schon klar, dass meine Sony-Objektive zum größten Teil verkauft werden, dass Spiegelreflex vorbei ist und dass das R-System eine große Zukunft hat. Der Schritt von der EOS 5D zur 5D Mark II war groß, aber der von der R zur R5 ist viel größer, mein erster Eindruck entspricht aufrichtiger Begeisterung.

Canon EOS R5, R6 und Objektive vorgestellt

An manchen Tagen zeigt Canon, was sie können. Da wird dann ein komplett elektronisches Bajonett vorgestellt (EF), das erste Wechselobjektiv mit Stabilisator auf den Markt gebracht (1995), Beugungsoptik in Kamereobjektive integriert (DO) oder die erste DSLR mit brauchbarem Video eingeführt (5D Mark II).

Heute ist wieder so ein Tag, es kommen zwei neue Kameras, deren Namen sie als Nachfolger für die 5D Mark IV und die 6D Mark II positionieren, diese aber und gleichzeitig den gesamten Fotomarkt in den Schatten stellen. Die kleinere R6 kommt von den reinen Leistungsdaten schon nah an die Sony A9 II und übertrifft sie in manchen Bereichen (4K-Video in 60 statt nur 30fps z.B.), dabei kostet sie nur die Hälfte.

Die EOS R6 Bild: Canon

Ein Sucher mit 120 fps (3,69Mio Punkte wie bei der R) und ein sehr schneller AF, der auch Hunde, Katzen und Vögel erkennt, Ein Verschluss mit 20 Bildern pro Sekunde (elektronisch) und 12 (mechanisch) machen sie zu einer tauglichen Action- und Sportkamera. Von der reinen Leistung kann sie damit gut mit der dreimal so teuren EOS 1DX Mark mithalten, auch wenn die R6 natürlich als Amateurkamera konzipiert wurde.

Die EOS R schafft in der AF-Nachfürmessung gerade einmal 5 Bilder pro Sekunde, hat im Gegensatz zu den neuen Kameras keinen eingebauten Bildstabilisator, nur einen Speicherslot und der Sucher ist langsamer und nicht ganz so hoch aufgelöst. Auch die R ist schon eine schöne und sehr praxistaugliche Kamera mit einem sehr guten AF besonders bei schwachem Licht. Die neuen Kameras sind aber so sehr weiterentwickelt, dass viele bei den ersten Gerüchten nur ungläubig gelacht haben. Der IS soll übrigens mit den passenden Objektiven bis zu 8 Blendenstufen kompensieren und das auch, wenn das Objektiv selbst keinen IS besitzt, wie z.B. beim RF 85mm F1,2.

Die Rückseite der EOS R5, sehr vertraut für Canon-Nutzer Bild: Canon

Die EOS R5 schafft die gleiche Geschwindigkeit wie die R6 mit 45 statt 20MP, im Videobereich unterstützt sie 8K-Video und das sogar in 10Bit. Dafür benötigen Sie nicht einmal einen externen Rekorder, sondern können intern auf CF-Express aufzeichnen. Der zweiten Kartenslot ist SD UHS-II, die neuen Batterien sind kompatibel mit den alten, das macht den Umstieg günstiger. Der Crop beim Video, der bei der EOS R im 4K Video nur eine Aufzeichnung in einem 1,74 Mal kleineren Sensorbereich ermöglichte, ist ebenfalls Geschichte.
Die Kamera ist solider gebaut als die R6 und hat ein Top-Display, eine solche Kombination von Auflösung und Geschwindigkeit gibt es bislang noch nicht, die Kamera zeichnet immerhin 900 Millionen Pixel pro Sekunde auf und hat nebenbei noch genug Power für einen Hochleistungs-AF. Wenn sie 8K-Raw auf die CF-Express-Karte schreibt, hat die Kamera immer noch genug Leistung für den Dual-Pixel-AF und um ein 4K-Video zusätzlich auf die SD-Karte zu schreiben (für einen schnelleren Videoschnitt). Der IS wird im 8K-Video allerdings nicht unterstützt. Bei der EOS R6 ergibt sich im 4K-Video ein leichter Crop von ca. 10%, sie unterstützt auch kein DCI-4K, sondern ausschließlich UHD (3840 × 2160 Pixel).

Canon hat heute auch zwei Volks-Teles gezeigt, ein 600er und ein 800er mit fester Blende f11. So etwas wäre früher sinnlos gewesen, weil die Kameras den AF nicht mehr hinbekommen hätten. Mit gutem AF und guter ISO-Leistung wird das aber interessant, weil so ein Tele klein, leicht und günstig werden kann. Durch Beugungsoptik und eine zusammenschiebbare Konstruktion passen die Objektive noch gut in eine große Fototasche.

Das neue 800mm-Objektiv, der hintere Teil lässt sich bei Nichtbenutzung einschieben. Bild: Canon

Ein günstiges und gutes 85er f2 mit Stabilisator und Makro bis 1:2 wird ein Bestseller werden, für die Profis wurde ein RF100-500mm f4,5-7.1L USM IS gezeigt, das um 3000€ kosten wird und genau wie die Volksteles mit den neuen 1,4x und 2x-Extendern kompatibel ist. Wenn die Extender verwendet werden, stehen statt 100-500mm aber nur noch 300-500 mm Ursprungsbrennweite zur Verfügung, weil die Hinterlinsen sonst an den Extender stoßen würden. Immerhin regelt das das Objektiv automatisch. Und, wie ich schon schrieb, am RF 70-200 f2,8L IS USM lassen sich die beiden Extender gar nicht verwenden.

Canon RF 85mm F2 Macro IS STM Bild: Canoon

Sind das nun die perfekten Kameras? Es gibt immer noch rolling shutter beim elektronischen Verschluss, zum Dynamikumfang gibt sich Canon bedeckt, ich ging davon aus, dass Sony dort auch weiterhin die Nase ein wenig vorn haben würde. (UPDATE: DXO-Mark hat gerade bekanntgegeben, dass ihr Test der 1DX mark III fehlerhaft war und der Sensor tatsächlich 14,5 Blendenstufen schafft, der der R6 soll sehr ähnlich sein UPDATE2: Canon sagt, eine Blende mehr als bei der EOS R). Aber als Gesamtpaket sind sie hervorragende Werkzeuge, ich rechne damit, dass die sehr weite Verbreitung finden werden. Und ich denke, die Kameras sind das Ende der DSLR. Neue APS-C-DSLRs von Canon werden wahrscheinlich noch kommen, weil sie für das EF-S-Ökosystem sinnvoll sind, aber für eine neue Vollformat-DSLR nach der 1DX Mark III sehe ich keinen Markt mehr, der den Entwicklungsaufwand rechtfertigen würde, zumal diese Kameras technisch nicht mehr mithalten könnten. Auch der optische Sucher ist auch nicht mehr so wichtig, wenn der elektronische 5,7 Millionen Punkte bei 120 Hz liefern kann.

Der Verschluss der R6 ist auf 300.000, der der R5 auf 500.000 Auslösungen ausgelegt.

Die Preise und Lieferdaten sind auch schon bekannt und die Preise sind schön krumm geworden dank der kürzlichen MWSt-Senkung:

R5: 4.385,58 € (30.7)

R6: 2.630,96 € (27.8)

Canon RF 800mm F11 IS STM: 1022,55 € (30.7)

Canon RF 600mm F11 IS STM: 778,86 € (30.7)

Canon RF 100-500mm F4.5-7.1L IS USM: 3020,87 (30.9)

Canon RF 85mm F2 Macro IS STM: 681,38 € (30.10)

Sie müssen jetzt keine neue Kamera kaufen, aber wenn Sie es möchten, haben Sie wenigstens ein paar Gründe dafür 😉

https://www.canon.de/cameras/eos-r5/
https://www.canon.de/cameras/eos-r5/specifications/
https://www.canon.de/cameras/eos-r6/specifications/

Viele neue Canon-Produkte am 9.7

Übermorgen ab 14.00 sendet Canon einen Livestream, in dem eine Menge neuer Produkte vorgestellt werden werden. Die neuen EOS R6 und R5, die einen sehr großen Schritt nach vorne für das R-System bedeuten werden und vorraussichtlich auch eine ganze Anzahl neuer Objektive:

Canon RF 85mm f/2 IS STM Macro
Dieses Objektiv ist wohl ähnlich positioniert wie das RF 35mm f1,8, das ebenfalls bis 1:2 im Macro-Bereich geht

Canon RF 100-500mm f/4-7.1L IS USM

Canon RF 600mm f/11 IS STM

Canon RF 800mm f/11 IS STM

Canon RF 1.4x und 2x Teleconverter

Die beiden langen Teles scheinen ersten Bildern zufolge ausziehbar wie ein Fernrohr aus Piratenfilmen zu sein, so dass sie zusammengeschoben hochkant in die Fototasche passen. Anfangsblende 11 klingt erstmal seltsam, aber wenn das nicht zu teuer wird, kann das sehr interessant sein, vor allem, wenn der AF der neuen Kameras perfekt mitspielt.

Ein Canon RF 50mm f/1.8 IS STM und ein Canon RF 70-200mm f/4L IS USM sollen sich auch in der Roadmap befinden, ob diese auch schon vorgestellt werden, ist nicht sicher.

Hier geht es zum Livestream: https://www.canon.de/pro/events/reimagine-live-event/

Die EOS R5 Bild: Canon

Ich vermute, dass damit auch das Ende der Vollformat-DSLRs bei Canon eingeleitet wird, denn eine DSLR würde gegenüber der neuen Generation der Spiegellosen kaum Vorteile und einige Nachteile haben. Ich selbst arbeite jetzt schon gerne mit der R, die neuen Kameras werden allerdings sehr viel schneller sein, einen besseren Sucher besitzen, enorme Videomöglichkeiten ohne Crop, Bildstabilisator und einen besseren AF besitzen. Der letzte ähnlich große Schritt bei Canon kam mit der 5D Mark II, die eine doppelte Auflösung, Video, Livebild und drei ISO-Stufen mehr brachte. Zu der Zeit kam auch eine neue Objektivgeneration, die deutlich besser war und z.B. das 24mm f3,5L TS-E brachte.

Der Chaos Computer Club bezeichnete sich als “gigantischen Teil eines winzigen Sicherheitssystems”, übermorgen wird analog dazu ein historischer Tag in einem eher unbedeutenden Bereich. Für Fotografen und Filmer trotzdem spannend und wichtig.

Olympus verkauft Kamerasparte

Olympus hat heute bekannt gegeben, dass die Kamerasparte an JIP verkauft wird:
https://www.olympus-global.com/ir/data/announcement/2020/contents/ir00013.pdf

JIP, Japan Industrial Partners, hat z.B. die PC-Sparte VAIO von Sony gekauft, heute ist das ein chinesisches Unternehmen. Worauf dieser Verkauf hinauslaufen wird, kann ich ehrlich gesagt nicht abschätzen, denkbar wäre auch eine Zerschlagung oder eine Weiternutzung der Patente. Dass die Lage auf dem Kameramarkt gerade für die kleineren Hersteller ernst ist und durch Covid-19 noch einmal verschärft wurde, ist kein Geheimnis. Ich selbst habe mit dem Olympus OM-System angefangen zu fotografieren und bis später zu Canon gewechselt, als Olympus mit Kameras wie der OM 101 seinen Willen, dieses System mit Schwung an die Wand zu fahren, deutlich gemacht hat. Olympus’ Power-Focus hat die Nachteile von manueller Fokussierung und dem damaligen Autofokus brillant zu etwas völlig Sinnlosem verbunden, deutlicher konnte man seine Ambitionen im Kameramarkt eigentlich nicht aufgeben.


SD-Express mit bis zu 4GByte/s

Der SD-Karten Standard ist noch lange nicht am Ende. Die letzte Revision (SD 8.0) setzt auf PCI für die Datenübertragung und erlaubt bis zu 4 Gbyte/s Übertragungsrate und 128 TB Speicherkapazität. Sie erkennen die neuen Karten an einer dritten Pinreihe (SD UHS II: zwei Pinreihen, Rest nur eine Pinreihe), sie bleiben abwärtskompatibel zu älteren SD-Standards. Sie entsprechen damit von der Geschwindigkeit einer guten m.2-SSD. Es ist davon auszugehen, dass SD-Karten auch weiterhin von den Fortschritten des PCI-Standards profitieren werden.

Mehr unter:

https://www.heise.de/news/SD-Express-Speicherkarten-mit-PCIe-4-0-kommen-High-End-SSDs-nahe-4725736.html

Canon EOS als Webcam nutzen

Canon hat eine Software veröffentlicht, mit der Sie viele der neueren EOS-Kameras als Webcam verwenden können. Die Software ist noch im Beta-Stadium, aber vielleicht erspart sie Ihnen die Anschaffung einer Webcam für das Homeoffice oder sie liefert eine deutlich bessere Bildqualität als Ihre derzeitige Lösung.

Download:
https://www.usa.canon.com/internet/portal/us/home/support/self-help-center/eos-webcam-utility/

Luminar 3 umsonst, Affinity für 50%

Skylum hat die Vorgängerversion von Luminar 4 zum kostenlosen Download ins Netz gestellt. Man muss zwar etwas aufpassen, damit keinen Kitsch zu produzieren, aber die Software hat auch einen ganz interessanten Ansatz und kann sehr gute Ergebnisse produzieren. Sie ersetzt bei mir nicht Lightroom (das macht CaptureOne), aber sie ist eine willkommen Ergänzung:

https://skylum.com/de/luminar-3-for-free

Serif lässt Sie alle drei Affinity-Programme, Photo, Publisher und Designer, für 90 Tage kostenlos testen und bei einem Kauf bekommen Sie 50% vom Normalpreis erlassen (das gilt etwas länger, so dass Sie wirklich in Ruhe testen können). Der Designer hat bei mir Adobe Illustrator ersetzt, selbst wenn Sie alle drei Programme für je 27,99 € kaufen (für immer, keine Mietlösung), ist das nur wenig mehr als eine Monatsmiete der Adobe Creative Suite.

https://affinity.serif.com/de/

Die iPad-App Affinity Photo gibt es ebenfalls zum halben Preis, für 10,99€, sie ist die mächtigste Bildbearbeitungssoftware auf dem iPad überhaupt, Adobe hatte zwar angekündigt, eine vollständige Photoshop-App für das iPad herauszubringen, aber das was es bislang gibt, ist noch sehr rudimentär und kommt an Affinity Photo nicht heran.

Etwas mehr zur EOS R5

Canon hat heute eine Video-Pressekonferenz gegeben, die Produktmanager haben sich selbst gefilmt, jeder von zu Hause aus, der Infektionsschutz wurde gewahrt. Es ging heute um den Videobereich, die neue C300 II, Videoobjetive und eine Mehrbilderfassung für 3D-Video, die für die für 2020 geplanten Sportereignisse passend gewesen wäre, wurden gezeigt. Zum Schluss kam etwas mehr zur neuen EOS R5, aber doch so scheibchenweise, dass wir bis zur Markteinführung wohl noch etwas warten werden. Die Kamera sollte vor der Olympiade (damals noch 2020) erscheinen, das wird sie auch weiterhin, wohl noch dieses Jahr, aber mit Juli rechne ich nun nicht mehr.

4K-Video in 10 Bit mit bis zu 120 fps intern über die volle Sensorbreite wird die Kamera unterstützen, das dürfte für viele noch spannender sein als die 8K 30fps 10Bit, die die Kamera ebenfalls beherrschen wird. Der AF verfolgt auch Tiere, teilweise mit Augenerkennung und bleibt im Video auch bei hohen Frameraten erhalten. Ich denke nicht, dass Canon sich noch irgendetwas einfallen lässt, was die Kamera weniger einsatzbereit als vermutet sein lassen wird. Ich vermute eher, dass die Sony A9 II bei Markteinführung der R5 recht alt aussehen wird. Objektive kommen in diesem Jahr auch noch ein paar, aber hier wurde Canon nicht konkret. Bis wir Fotografen wieder unbeschränkt arbeiten können, werden die Neuigkeiten trotz Covid-Verzögerung auf dem Markt sein. Wer sich die dann nach dem mageren Jahr wird leisten wollen, steht auf einem anderen Blatt, aber ich rechne damit, dass die Kamera trotz deutlich höherer Leistung im preislich im 5D Mark IV-Bereich bleiben wird.

https://www.canon.de/press-centre/press-releases/2020/04/canon-eos-r5-specs-revealed/

Photokina auf 2022 verschoben

Es war abzusehen, dass die Photokina in diesem Jahr nicht wird stattfinden können. Die Koelnmesse hat nun entschieden, die nächste Photokina erst vom 18. bis 21. Mai 2022 durchzuführen. Ich halte das für eine sehr kluge Entscheidung, weil das den beteiligten Firmen Planungssicherheit gibt. 2021 wird entweder holprig oder sehr voll, weil viele Termine nachgeholte werden sollen (Fußball EM ist auch auf 2021 verschoben worden, nur das IOC ist noch stur (wofür steht eigentlich das “I”? 😉 ).

Weit klüger jedenfalls als es die Techno Classica gemacht hat, die Ihre Messe von März auf Juni verschoben hat, das ist wahrscheinlich nicht mehr als eine Absage mit einem Extra-Schritt. Ich wünsche der Photokina viel Erfolg, wir sehen uns 2022!

In Coronazeiten

Heute sind neue Details zu EOS R5 herausgekommen. Das wird eine schöne Kamera. Es hieß, sie würde vor der Olympiade herauskommen. Ich denke, dass stimmt immer noch, auch wenn sie sich in den Oktober verspäten wird. Europameisterschaft und Olympiade werden 2020 ziemlich sicher nicht mehr stattfinden, gut möglich, dass aus die Bundesligasaison sehr bald ganz zu Ende ist. Für Fotografen wird das wirtschaftlich eine sehr schwere Zeit, im Messebau, Tourismus und in der Gastronomie sieht es mindestens genauso ernst aus.

Wenige Unternehmen haben jetzt Sonderkonjunktur, für die meisten wird die kommende Zeit deutliche Einbußen bis hin zur Existenzgefährdung bedeuten. Allerdings sind in dieser Woche auch schon viele gute Entscheidungen gefallen, manche leider etwas spät. All das ist aber minderwichtig gegenüber der tatsächlichen Existenzgefährdung, von der viele bedroht werden. Wer über die Zustände in italienischen Krankenhäusern gelesen hat, weiß, dass wir jetzt alles daran setzen müssen, die Ausbreitung zu verlangsamen, damit das Gesundheitssystem in der Lage bleibt, möglichst viele der schweren Fälle adäquat zu versorgen. “System” klingt so schön abstrakt, aber das sind hauptsächlich Menschen, von denen in der nächsten Zeit sehr viel abverlangt werden wird.

Wir kommen langsam aus der Anfangsphase der Epidemie heraus, die Verbreitung wird weiter exponentiell wachsen und schnell Zahlen erreichen, die sich viele noch nicht vorstellen können. Dabei ist es entscheidend, wie schnell das passiert. Sie können alle mithelfen, indem Sie Ihre Kontakte für eine Weile weitestmöglich einschränken, Unternehmungen mit vielen Menschen wo immer möglich, ganz sein lassen und die Ansteckungswahrscheinlichkeit durch Vorsicht und Hygiene verringern.

Auch wenn Sie vielleicht wenig gefährdet sein mögen, wird ihr Verhalten einen Unterschied machen für die, für die Situation deutlich schlimmer ist. Wenn Sie Menschen kennen oder Nachbarn haben, die älter sind, oder sonst zu einer Risikogruppe gehören, dann können Sie diesen behilflich sein, die kommende Zeit besser zu überstehen, indem Sie z.B. Besorgungen übernehmen.

Wenn die wichtigen Sachen geklärt sind, dann machen Sie aus der Situation das Beste. Rausgehen und fotografieren geht immer noch, Weiterbildung ist auch eine gute Idee. Genug liegengeblieben ist bei den meisten eh, dass nicht so schnell Langeweile aufkommt. Und falls Sie noch eine Anregung gebrauchen können: Ich begeistere mich gerade sehr für Blender, eine sehr mächtige 3D-Software. Die ist nicht für jeden etwas, gute Englischkenntnisse und dreidimensionales Vorstellungsvermögen und ein wenig Spaß am logischen Denken sollten Sie mitbringen. Dafür ist die Software kostenfrei, auch für die kommerzielle Nutzung. Und sie ist inzwischen sehr ausgereift, seit der Version 2.8 hat Sie eine neue und deutlich bessere Benutzeroberfläche. Blender ist die beste freie Anwendersoftware, die ich kenne, das Tempo der Weiterentwicklung stellt Lightroom weit in den Schatten (gut, das ist auch wirklich nicht schwer).

3D-Daten aus OpenStreetMap, mit Blender visualisiert

Die Lernkurve für Blender ist steil, aber es gibt jede Menge Hilfe von einer wirklich netten Community, die Szene ist angenehm, die Tutorials kommen meist auf den Punkt. Wenn Sie Lust haben, die Software selbst auszuprobieren, dann können Sie sie unter https://www.blender.org/ (dauerhaft) kostenfrei herunterladen.

Gerade wenn Sie mit dem eingebauten Renderer Eevee arbeiten, funktioniert die Software auch gut mit kleineren Computern. Wenn Sie häufiger 3D oder Video bearbeiten, lohnt sich auch ein schnellerer Computer. Der wird sich dann bei einfacheren Aufgaben langweilen, aber auch dagegen können Sie etwas machen. Ich stelle schon seit 1999 überschüssige Rechenleistung der Wissenschaft zur Verfügung. Zumindest in den Wintermonaten, in denen der erhöhte Energieverbrauch Abwärme erzeugt, die sonst meine Heizung liefern müsste. Ich heize eh mit Strom, dann kann ein Teil meiner Heizung auch denken 😉

Im Moment liegt mein Schwerpunkt aus nahe liegenden Gründen in der Medizinforschung und ich nutze World Community Grid und Folding at Home dazu:

https://www.worldcommunitygrid.org/discover.action?recruiterId=1093430
https://foldingathome.org/

Beide Projekte verteilen Rechenleistung z.B. zu Erforschung von Krebsmarkern, dem menschlichen Mikrobiom und zur Entwicklung neuer Lösungsansätze für Medikamente zur Behandlung der unterschiedlichsten Krankheiten. So können Sie langfristig Menschen helfen, die in der nächsten Zeit etwas zu kurz kommen werden, weil sich die Medizin auf eine große Seuche konzentrieren muss. Inzwischen beteiligt sich Folding at Home auch an der Erforschung von SARS-COV-2, so dass Sie damit auch bei der Bekämpfung der Corona-Krise mithelfen können.

Bleiben Sie oder werden Sie schnell wieder gesund und passen Sie auf sich und Ihre Mitmenschen auf!

“Objektive” bei Pixar

In meinem Objektivbuch deute ich an, dass sich Filmer noch mehr mit dem richtigen Objektiv beschäftigen als die meisten Fotografen das tun. Für Starwars wurden extra Objektive gebaut, die ein Kontrastverhalten wie in den 70er Jahren hatten. Für Lighthouse wurden uralte Objektive wiederverwendet und auf SW-Film gedreht. Aber das geht noch weiter, selbst bei rein computeranimierten Filmen werden die optischen Eigenschaften von Filmobjektiven bis ins kleinste simuliert. Am Beispiel von Toystory 4 zeigt dies das lesenswerte Film-Blog Nofilmschool (englisch) auch im Video:

https://nofilmschool.com/toy-story-4-pixar-cinematography

EOS 5Ds R Tethering Beobachtung

Zugegebenermaßen nur für einen sehr kleinen Teil meiner Leser interessant, aber für einen größeren dieses Buchs:

Thema: Tethering auf dem Mac mit CaptureOne und der 5Ds R

Ein Freund hatte Probleme, das Tethering zum Laufen zu bekommen. Durch einen Tipp eines weiteren Fotografen stellte er fest, dass das Problem abnimmt bzw. verschwindet, wenn er keine Karte oder nur eine CF in der Kamera hat.

Wir konnten den Effekt mit seiner Kamera an meinem MacBook Pro reproduzieren. Nur: Meine Kamera hat das Problem überhaupt nicht, sie verbindet sich auch deutlich schneller mit CaptureOne. Wir verwenden die selbe Firmware, meine Kamera ist allerdings älter, weil ich die Kameras immer am ersten Tag kaufen muss, wenn ich ein Buch darüber schreiben möchte.

Wer Probleme mit C1 am Mac hat, kann den Hinweis mit den Speicherkarten ausprobieren. Ich wäre auch an Rückmeldung interessiert von allen, die die 5Ds R mit C1 am Mac tethern. Vielleicht lässt sich das Problem besser eingrenzen und eventuell lösen.

CP+ abgesagt

Nach der Mobilfunkmesse in Barcelona wurde gestern auch die CP+ in Yokohama abgesagt. Ich vermute, dass sich gerade mancher in Köln ärgert, die Photokina auf Mai vorverlegt zu haben und hoffe (natürlich nicht nur wegen der Messe), dass sich die Situation um den Coronavirus bald beruhigt. UPDATE (29.2.2020): Die Situation um SARS-CoV-2 wird sich leider nicht beruhigen, wie inzwischen abzusehen ist. Aber auch eine Verlangsamung der Epidemie wird vielen Menschen das Leben retten können, passen Sie gut auf sich (und andere) auf!

Canon EOS R5 angekündigt

Canon hat gerade eine Kamera angekündigt, die ich für den größten Schritt seit der EOS 5D Mark II halte. Die 5D2 hatte eine fast doppelte Auflösung im Verhältnis zum Vorgänger und gleichzeitig 3 Stufen höhere ISO-Werte, zudem war sie die erste DSLR, mit der man vernünftig Video aufnehmen konnte.

Canon EOS R5 Bild: Canon

Die EOS R5 schafft 12 Bilder pro Sekunde mit dem mechanischen Verschluss und 20 Bilder pro Sekunden mit dem elektronischen. Sie hat einen Bildstabilisator eingebaut, der 5 Blendenstufen längere Belichtungszeiten ermöglicht, wenn im Objektiv auch einer sitzt sogar bis zu 8. Sie kann 8K-Video aufzeichnen, als erste Consumerkamera überhaupt. Zur Auflösung schreibt Canon noch nichts, die 45 MP aus den Gerüchten stimmen aber wohl, je nach 8K-Auflösung braucht man gut 39 bzw. 44 MP, wenn der Sensor für Fotoaufnahmen ein 2:3-Format beibehält.

Zwei Kartenslots sind ebenfalls mit an Bord. Gleichzeitig wurden ein RF100-500mm F4.5-7.1 L IS USM und 1,4x- und 2-Extender angekündigt. Das günstige RF 24-105mm F4-7.1 IS STM kommt ab Ende April. Zum Preis schreibt Canon auch noch nichts, ich gehe davon aus, dass die Kamera im Bereich der EOS 5D Mark IV positioniert wird und im Sommer erhältlich sein wird.

Update: Ich las gerade in einem Forum von jemandem, der sich auf die Extender in Bezug auf das RF70-200mm f2,8 L IS USM freute. Das wird nicht funktionieren, da die Schnittweite des Objektivs zu kurz ist für den vorstehenden Teil der Extender. Das 70-200 ist ein hervorragendes Objektiv, aber anders als bei EF eben keine Universallösung bis 400mm. Vielleicht bauen irgendwann Fremdanbieter wie Sigma Konverter, die passen werden.

https://www.canon.de/press-centre/press-releases/2020/02/canon-announces-8k-video-capable-eos-r5/

https://global.canon/en/news/2020/20200213.html

Neue Canon R5 – erstes Bild

Den letzen Artikel beendete ich mit ” 2020 wird trotzdem ein spannendes Kamerajahr. “. Wer schon einen ersten Vorgeschmack haben möchte, guckt sich hier: https://www.canonrumors.com/here-is-the-canon-eos-r5-we-think/ das erste Bild der neuen Kamera an. Zu den Features kann ich wahrscheinlich morgen mehr schreiben, eine offizielle Vorstellung steht wohl unmittelbar bevor. Wird ordentlich 🙂

“Neue” Nikon D6

Nikon hat heute den Nachfolger der Nikon D5 vorgestellt. Viel Entwicklungsaufwand haben sie nicht hineingesteckt, Sensor und Bildschirm sind gleich, das AF-Modul wurde verbessert, der Livebild AF allerdings nicht. Es gibt nun eingebautes GPS. Das Video ist immer noch auf 4K 30fps beschränkt. Ein befreundeter Fotograf und D5-Nutzer war sehr interessiert an einer neuen Profikamera, IBIS und ein besserer Dynamikumfang und etwas mehr Auflösung hätten ihn sicher zum Umstieg veranlasst, so aber wird wahrscheinlich kaum jemand seine D5 ersetzen wollen, bevor sie nicht mehr zuverlässig zu verwenden ist. Sony hat bei seiner A9 II auch nicht gerade mit Neuigkeiten um sich geschmissen, aber Nikon hat das noch klar unterboten. Die spannendste Profikamera mit dem größten Fortschritt ist die 1D X Mark III, das wird kaum einen Nikon-Fotografen zum umsteigen veranlassen, aber für Erstkäufer einer Profi-DSLR wäre die Sache wohl ziemlich klar.

Mit der D5 wird Nikon wahrscheinlich kein Geld verdient haben, der Aufwand ist hoch und die Verkaufszahlen in der Klasse sind gering. Es ist wirtschaftlich sinnvoll, den Kostenaufwand gering zu halten, aber es sendet auch ein Signal, dass in diesem Bereich nicht mehr viel zu erwarten ist. Die Investitionen gehen in die Spiegellosen, DSLR läuft aus. Die F6 war die letzte analoge Profikamera von Nikon, die D6 wird wohl die letzte Profi-DSLR bleiben.

Ich selbst kann damit leben, ich habe nur noch eine DSLR im Einsatz, alles andere ist schon spiegellos. Ich denke auch, das spätestens im nächsten Jahr Spiegellose kommen werden, die wirklich echtzeittaugliche Sucher mit sehr wenig rolling shutter effect haben werden.

Und auch die nächsten Standard-Kameras werden schon Geschwindigkeiten bieten, die früher einer D5 oder 1DX Mark II vorbehalten waren, vor allem, wenn sie auf den mechanischen Verschluss verzichten können.

Die D6 ist immer noch eine super-solide Profikamera, aber Sie ist nicht mehr so State-of-the-Art, wie man das früher beim neuen Flaggschiff vorausgesetzt hat. 2020 wird trotzdem ein spannendes Kamerajahr.

Neues aus der Fotobranche (CES)

In Las Vegas findet gerade wieder die CES (Consumer Electronics Show) statt. Eine Gelegenheit auch für Fotohersteller, Neuigkeiten zu präsentieren, wenngleich die CP+ Ende Februar in diesem Zusammenhang noch wichtiger ist.

Canon hat die 1D X Mark III vorgestellt, das Topmodell der Marke. Sie ist noch schneller geworden, die Bildqualität und Iso-Leistung sind verbessert worden und der AF ist ebenfalls leistungsfähiger. Ein Teil der wichtigen Neuerungen verbirgt sich im Livebild, die Kamera profitiert also von den Entwicklungen im Spiegellosen Bereich. Im Video unterstützt sie nun RAW-Aufzeichnung in 5,5K Auflösung bei 60fps, und zwar intern dank 2 x CFexpress-Speicherkarten. Sie hat beleuchtete Buttons und ist fast 100g leichter geworden. Das ist alles recht perfekt und wenn Sie die nur 20MP Auflösung oder die 7.299,00€ Verkaufspreis nicht schrecken, erhalten Sie die Kamera schon ab Mitte Februar im Handel.

https://www.canon.de/cameras/eos-1d-x-mark-iii/

Nikon hat ebenfalls eine neue Kamera vorgestellt, die D780, den Nachfolger der D750, Verbesserungen kommen auch hier hauptsächlich aus der Spiegellosen-Welt, wenn Sie den Spiegel hochklappen, arbeiten Sie quasi mit einer Z6. Für die Z-Serie gibt es nun auch ein 70-200mm f2,8, ein 24-70mm gibt es bereits, fehlt also nur noch ein lichtstarkes Weitwinkelzoom zur “Holy Trinity” der Objektive, Canon hat die bereits fertig. Ebenso hat Nikon ein Profizoom für die DSLRs herausgebracht, ein 120-300mm f2,8 ( https://www.nikon.de/de_DE/product/nikkor-lenses/auto-focus-lenses/fx/af-s-nikkor-120-300mm-f-2-8e-fl-ed-sr-vr ), allerdings ist das mit 11 Kiloeuro nur für Wenige etwas. Canon hingegen hat gesagt, dass erstmal gar keine EF-Objektive kommen werden, es sei denn, der Markt würde danach verlangen. Der Fokus liegt bei Canon momentan ganz klar auf RF.

Und Sony? Sony hat auch etwas Neues gezeigt: ein Auto.
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/sony-ces-2020-elektroauto-1.4746781
Ich schrieb ja schon, dass der Fotomarkt nicht mehr der wichtigste Kameramarkt ist, Überwachung und Automotive sind deutlich größer. Sony wird aber wahrscheinlich auf der CP+ nicht noch ein Auto vorstellen, dann sind die Kameras dran, der Nachfolger der A7s wäre an der Zeit.

AMD hat neue Notebookprozessoren und einen Highend-Prozessor mit 64 Kernen (Threadripper 3990X) vorgestellt. Die Zeiten, in denen Intel sind fast automatisch anbot, wenn man einen neuen Rechner anschaffen wollte, sind (wieder) vorbei, zumal AMD schon seit Sommer im 7nm-Prozess liefert, was auch der Energieeffizienz zu gute kommt. Das es ernst wird, hat Intel schon im Herbst gezeigt, als sie ihre Prozessorpreise halbiert haben. Für den Kunden gut, Auswahl statt Monopol senkt die Preise und verbessert die Qualität.