Google Chrome lernt endlich Colormanagement

für den Fotografen ist es ärgerlich, wenn seine Bilder im Web völlig anders aussehen als auf dem Computer. Ebenso ist es anstrengend, wenn alles Webseiten auf einem besseren Monitor schreiend bunt dargestellt werden. Ab Version 16 kann Google Chrome nun endlich Colormanagement. Diese Version ist momentan erst als Beta erhältlich, erfahrene Nutzer können sie hier herunterladen. Alle anderen werden beim nächsten regulären Update automatisch in den Genuss kommen. Ob ihr Browser Colormanagement vernünftig unterstützt, können Sie hier überprüfen. Wenn Sie dabei feststellen sollten, dass Ihr Browser nur ICC V2 und keine ICC V4-Profile unterstützt (wie Firefox im Moment), dann sollten Sie ihre Bildschirmprofile als ICC-V2 anlegen. Die meisten Kalibrationslösungen lassen einem da die Wahl. Wer nicht selbst kalibriert und einen einfachen LCD-Monitor ohne großen Farbumfang besitzt, der wird ohnehin keinen großen Unterschied spüren, da sein Bildschirm von Natur aus recht nah am im Web meist verwendeten sRGB-Farbraum liegt.

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