Das große Buch der Objektive

Mein neuestes Buch ist seit kurzem im Handel. Die zweite Auflage des großen Buchs der Objektive. Das Buch ist von 388 auf 495 Seiten angewachsen, es enthält nun auch ein Kapitel zu analogen Fotografie, mit der ich im Zuge der Arbeit an diesem Buch wieder angefangen habe. Es ist persönlicher und unterhaltsamer geworden, wie ich hoffe, und ich habe seit der ersten Auflage auch Einiges gelernt, weil mich das Thema sehr stark weiterbeschäftigt hat. Fotointern hat eine schöne Rezension dazu veröffentlicht:
https://www.fotointern.ch/archiv/2025/12/06/buchtipp-christian-westphalen-das-grosse-buch-der-objektive/

Cover der zweiten Auflage des großen Buchs der Objektive von Christian Westphalen

Link zum Buch: https://www.rheinwerk-verlag.de/das-grosse-buch-der-objektive-technik-geschichte-und-anwendung/?GPP=westphalen

2 Gedanken zu „Das große Buch der Objektive

  1. Gefällt mir extrem gut – und war bestimmt eine Riesenarbeit?! Man kann einfach querlesen, gezielt Zusammenhänge nachschlagen. Nur zum Durchlesen komme ich noch nicht, es sind immer wieder Anregungen drin, die Spass machen zum Ausprobieren. Oder auch die sehr guten Beispielbilder, die zum „Nachkochen“ einladen, oder auch nur zum Suchen: „sowas hatte ich doch auch schon gesehen und nicht begriffen, wie das zustande kam“. Tolles Buch.
    Für mich ein Wermuttropfen: aus amerikanischen Foren kenne ich die verkürzte Schreibung von f11, wenn man Blende 11 oder f/11 meint. Soll das Buch noch auf Englisch erscheinen? F-irgendwas ist sowas Ähnliches wie KaEmHa sagen und km/h meinen. Umgangssprachlich verstehe ich es, aber geschrieben finde ich es falsch, zumal mit f die Brennweite gemeint ist und die Blende sich aus der Brennweite ÷ Blenden-ø errechnet. Ich finde, man muss nicht jede Dummheit übernehmen, nur weil viele es nicht verstanden haben und simpelfizieren (das ist nicht mehr simplifiziert…). F-stops als Wert für IBIS Verbesserung, A7 statt αlpha 7, Geli statt Streulichtblende. Man gewinnt bei einer Abkürzung nicht viel, wenn die nicht selbsterklärend ist.

    • Vielen Dank! Das war wirklich viel Arbeit und wird aller Voraussicht auch ohne die Arbeit mitzurechnen ein Minusgeschäft bleiben. Mit Vernunft hat das nichts zu tun, aber das war mir trotzdem wichtig und auch für mich eine inspirierende Erfahrung. Ohne dieses Buch hätte ich nicht wieder mit der analogen Fotografie angefangen.
      Über die Blendenschreibweise habe ich natürlich nachgedacht, mich aber dann für die einfachere Schreibweise entschieden. Nicht zuletzt, weil es Canon, Fujifilm, Panasonic, Pentax, Sigma und Sony auch so verwenden. Leica und Nikon bleiben noch bei der klassischen Schreibweise. Ich verwende im Buch auch „Tele“ absichtlich nicht korrekt, weil das alle so machen und es eine kurze Bezeichnung ist, die jeder versteht. Ich erkläre das aber im Buch genau, so dass der Leser sich entscheiden kann, ob er das selbst auch so verwenden möchte.
      Ich hätte bei manchen Themen auch deutlich mehr in die Tiefe gehen können, mich aber bewusst dagegen entschieden, weil das für die fotografische Praxis ohne Belang gewesen wäre und mir die Zugänglichkeit und Verständlichkeit des Buches wichtiger ist.

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