Sony bringt 59MP-Kamera

Die Vorstellung einer E-Mount-Kamera im Vollformat mit 59 Megapixeln scheint unmittelbar bevorzustehen. Wahrscheinlich wird es die A7r II werden. Zeiss hat versehentlich oder “versehentlich” ein Bild veröffentlicht, dass mit der neuen Kamera und dem Batis 85mm entstanden ist. Unten rechts können Sie es in der vollen 56MP-Auflösung herunterladen, es ist seitlich leicht beschnitten.

UPDATE: Es gibt Gerüchte, dass die A7R II eine A7R im A7 II-Gewand wird. Also bessere Ergonomie, Bildstabilisator, aber der gleiche Sensor. Die 59MP-Kamera kommt aber in jedem Fall, kann nur sein, dass sie einen eigenen Namen erhält.

Update: Die A7R II ist raus, von einer noch höher aufgelösten Kamera keine Spur. Vielleicht hat Zeiss uns nur an der Nase herumgeführt, dass sie das gut können, haben Sie schon früher bewiesen. 1960 haben sie das Carl Zeiss Super-Q-Gigantar 0,33/40 mm vorgestellt, ein Scherz, aber ein guter:
http://petapixel.com/2013/08/06/carl-zeiss-super-q-gigantar-40mm-f0-33-the-fastest-lens-ever-made/

Lightroom CC ist da

Wer das Fotografie-Paket der Creative-Suite gebucht hat, der kann ab jetzt kostenfrei auf Lightroom CC umstellen. Alle anderen können über eine Neuerwerbung nachdenken. Da es genug über die neuen Features im Netz zu lesen gibt, belasse ich es bei einer Kurznachricht hier. Und der erfreulichen Nachricht, dass Lightroom tatsächlich merklich schneller geworden ist. Zumindest auf einem System mit genug Ram, und SSDs für Katalog und Cache.

https://www.adobe.com/de/products/photoshop-lightroom/features.html

https://youtu.be/7x_hJF6YJdg

EOS 750D und 760D

Canon hat die dreistelligen EOS-Kameras eher inkrementell erneuert, der Unterschied zwischen der 650D und der 700D ist so klein, dass Canon die 650D aus dem Programm genommen hat und die 600D neben der 700D weiterverkauft hat. Bestimmte Eigenschaften wie die 63-Zonen-Belichtungsmessung waren schon historisch, oder wie der Marketingmensch lieber sagt: “bewährt”.

Die EOS 760D- Topdisplay und Daumenrad wie bei den großen DSLRs (Bild: Canon)

Die EOS 760D – Topdisplay und Daumenrad wie bei den großen DSLRs (Bild: Canon)

Plötzlich stellt Canon zwei statt einer Kamera vor und es wird mehr geändert als gleich bleibt. Die gemeinsamen neuen Eigenschaften der beiden Kameras umfassen:

  • Ein neuer 24MP-Sensor
  • Digic6-Prozessor
  • Neuer 19-Kreuzsensoren-AF (wie in der 70D oder der ersten 7D)
  • neue Belichtungsmessung (7.560-Pixel-Messsensor (RGB und IR))
  • Wifi mit NFC
  • Neuer AF für den Livebild-Modus (Hybrid CMOS AF III)
  • Flacker-Erkennung wie in der 7D Mark II

Die 760D kann gegenüber der 750D noch mehr:

  • LCD-Display auf der Oberseite wie bei den großen Canon-DSLRs
  • Daumenrad
  • kontinuierlicher AF bei Serienbildaufnahmen im Livebild-Modus (Damit ist die die erste Canon-DSLR überhaupt, die das kann)
  • HDR-Video
  • Augensensor, der das rückwärtige Display automatisch abschaltet

Die 760D kostet in Europa 60€ (das wären heute 64,2$) mehr, während Sie in den USA 100$ mehr kostet als die 750D. Allein Top-Display und Daumenrad wären für mich den Mehrpreis wert, die Bedienung wird dadurch deutlich angenehmer. Man hat die wichtigsten Daten immer sofort im Blick, ohne die Kamera vors Auge zu führen oder das stromfressende Display anzuschalten und das Daumenrad ermöglicht eine schnelle und intuitive Veränderung von Blende oder Belichtungskorrektur. Wie gut das HDR-Video ist, muss man abwarten, grundsätzlich sinnvoll ist es schon, da das Video nicht so einen hohen Dynamikumfang wie das RAW-Bild hat.

Ich denke, dass die beiden Kameras zu Recht wieder unter den meistverkauften Systemkameras landen werden, wer eine richtige Kamera haben will, die intuitive Bedienung und große Gestaltungsfreiheit bietet, gleichzeitig aber anfängertaugliche Automatikmodi und einen günstigen Preis, der liegt mit der 750D/760D richtig. Ambitioniertere Fotografen, die nicht so sehr auf die Motiv-Automatiken setzen sollten gleich zur 760D greifen, vor allem wegen der besseren Bedienbarkeit in den Kreativ-Modi.

 

 

Cfast kommt

Die CF-Karte ist mit 166 Megabyte pro Sekunde am Ende ihrer Spezifikation angekommen. Sie lässt sich auch nicht so einfach wie SD erweitern, wo UHS-III 312 MB/s ermöglicht. XQD-Speicher, wie ihn Nikon für seine D4s verwendet, wird wohl keine Zukunft haben. Canon hat in den letzten Neuvorstellungen professioneller Videokameras (XC-10, EOS C300 Mark II)  auf CFast  gesetzt, das als Nachfolge von CF entwickelt wurde und leider nicht kompatibel mit CF ist. CFast unterstützt in Version 2.0 600 MB/s, womit praktisch alle aktuellen Kameras ihre Serienbildgeschwindigkeit durchhalten könnten.

Ich rechne damit, dass CFast mit der EOS 5D Mark IV auch die normalen DSLRs erreichen wird, von der 1D X Mark II ganz zu schweigen. Canon wird mit der Entscheidung auch nicht alleine bleiben.

Es wäre schön, wenn Sony den Memory Stick auch mal endlich zu Grabe tragen würde, aber leider wurde der Slot dafür auch in die aktuelle A7 II eingebaut. 2 SD-Slots wären sinnvoller gewesen.